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Fachbetrieb gelistet beim Ausbildungsbeirat Sachkundige für bekämpfenden Holzschutz, Registrierungsnummer S02021


Holzwurm
Schäden im Holz entstehen nur durch Larven, oft erkennbar an heraus geworfenem Bohrmehl, weiße Larven 4-6 mm groß. Die Käfer hinterlassen nach dem Schlüpfen kreisrunde Ausfluglöcher von etwa 1,5 mm im Holz, die Larven bevorzugen den Splintholzbereich - Lebenszyklus der Larven etwa 2 - 4 Jahre.

Hausbock
Ein gefährlicher Schädling, der hölzerne Gebäudeteile angreift.Schäden im Holz entstehen nur durch Larven. Entwicklung vorwiegend im Dachstuhl. Die Larven sind weiß, 15-30 mm groß und bevorzugen den Splintholzbereich. Die Fraßgänge sind in der Regel knapp unter der Holzoberfläche und werden deshalb nicht erkannt. Ausfluglöcher breitoval, glattrandig etwa 10 mm, Lebenszyklus der Larven etwa 4 - 12 Jahre.

Brauner Splintholzkäfer
Splintholzkäfer sind braun gefärbt und werden bis zu 5 mm groß. Die Larven ähneln denen der Pochkäfer, jedoch sind sie engerlingsartig gekrümmt (kommaförmig). Die Larven bevorzugen das helle Frühholz und hinterlassen in ihren ca. 2 mm
durchmessenden Fraßgängen Bohrmehl. Nach Umwandlung zum Käfer verlassen diese das Holz durch ein nur 1 mm großes Flugloch.

Pochkäfer
Der Pochkäfer, auch Gewöhnlicher Nagekäfer oder kleiner Holzwurm genannt, wird nur ca. 3 mm groß und ist braun gefärbt. Er fühlt sich in allen Arten verbauten Holzes wohl. Die Larve des Pochkäfers ist gelblich-weiß, hat Beine und ist mit gelben Haaren besetzt. Die Fraßgänge der Larve sind unregelmäßig und nur locker mit Bohrmehl gefüllt. Die Larve verläßt nach der Umwandlung zum Käfer das Holz durch ein 2 mm großes Flugloch.

Parkettkäfer

Ameisen (best. Arten)

Ameisenbefall
im EG eines
Gebäudes




Ein Befall durch
Ameisen wird komplett
unterschätzt.

Dies war das
Endergebnis.

Ein Teil konnte
durch geeignete
Maßnahmen
gerettet werden

Echter Hausschwamm (Braunfäule)
Der echte Hausschwamm ist der gefährlichste aller holzzerstörnden Pilze. Wachstum bevorzugt bei 30 - 40 % Holzfeuchte (aber auch noch unter 10 %) und 18 - 22° C Umgebungstemperatur. Liegen Temperatur und Holzfeuchte außerhalb diese Bereiches so reduziert oder stellt er sein Wachstum ein, stirbt aber nicht ab. Er befällt alle Holzarten und zerstört diese vollständig durch den Abbau von Zellulose (Braunfäule). Braunfaules Holz weist tiefgehende Risse auf; dieses Erscheinungsbild nennt man Würfelbruch. Die Pilzfäden, das Myzel, sind von wattiger Konsistenz und weiß. Sie wachsen in bis zu 10 mm dicken Strängen die, zunächst hellgrau, mit der Zeit dunkler werden. Der Echte Hausschwamm kann als einziger Pilz auch Mörtel und poröses Mauerwerk durchdringen. Die Stränge können über weite Strecken Wasser leiten und ermöglichen es dem Pilz, auch trockenes Holz zu befallen. Durch dieWasserleitfähigkeit kann sich der Pilz schnell vom feuchten Keller aus im Gebälk eines ganzen Hauses ausbreiten und sogar auf das Nachbarhaus übergreifen. Der Hausschwamm bildet bis zu 1,5 Meter durchmessende Fruchtkörper von rotbrauner Färbung, die schnell faulen. Der Geruch frischer Fruchtkörper erinnert an Champignons.

Brauner Keller- o. Warzenschwamm (Braunfäule)
Befällt vorwiegend Nadelholz. Er benötigt sehr feuchtes Holz. Die Pilzfäden bilden haardünne braune Stränge, die sich spinnengewebsartig ausbreiten. Er bildet gelbe bis braune Fruchtkörper mit einer krustigen und warzenartigen Oberfläche.

Befall unter einer Treppe durch die mangelnde Luftzirkulation, der fehlenden Isolierung an der Wasserleitung und dem Lagern von Holz, haben die Pilzsporen einen idealen Nährboden gefunden.

Sehr gut sichtbar, der Fruchtkörper.


Weißer Porenschwamm
(Braunfäule)
In feuchten Kellern, Alt-u. Neubauten. Wächst vorwiegend auf Nadelholz.Das Myzel ist wattig weiß und bildet weiße, bis zu 4 mm dicke Stränge. Ernährung durch Zellulose (Braunfäule). Im Gegensatz zum Hausschwamm kann er weder Wasser leiten noch durch Mauerwerk oder Mörtel wachsen. Er bildet weiße Fruchtkörper mit eckigen
Poren. Der Fruchtkörper verfault nicht.

Ausgebreiteter Hausporling (Weißfäule)
Großer Rindenpilz (Weißfäule)
Zimtbrauner Porenschwamm
(Weißfäule)


Wir bieten:

  • Sämtliche Arbeiten im Bereich Holzschutz
  • Injektionen
  • Bedüsen von Holzwerk
  • Schaumverfahren
  • Holzverfestigung
  • Hausschwammsanierungen
  • Beratung und Verkauf von Holzschutzprodukten

Hochdruckinjektionsverfahren  System Woodcare

System Woodcare

Bohrer 6 mm innen hohl

direktes Einspritzsystem

keine Injektoren

bessere Verteilung des
Produktes

Holzschutz
im Außenfachwerk

Verschließen
der Bohrlöcher


- Untersuchung des Holzwerkes auf Befall
- Überprüfen auf Standsicherheit
- Abbeilarbeiten,  entfernen von befallenen
   und vermulmten Stellen an Hölzern
- Fraßgänge und Fraßmulreste ausbürsten bzw.
   mit Druckluft ausblasen
- gefährdete und nicht von mindestens 3 Seiten zugängliche
   Stellen im Injektionsverfahren behandeln
- Reinigung vor der Oberflächenbehandlung, damit
   das Holzschutzmittel nicht im Staub gebunden wird
- Oberflächenbehandlung, meist im Sprühverfahren
- Kennzeichnung (angewandtes Mittel, eingebrachte Menge usw.)


Ab einer Entfernung von 50 km erheben wir eine geringe Kostenpauschale
für Anfahrt und Arbeitszeit (wird bei Auftragserteilung verrechnet).





Berechnug der Holzoberfläche in Dachstühlen

Nach dem Reichsanzeiger ist für die Holzoberflächenberechnung in Dachstühlen
folgende Berechnungsgrundlage heute noch gültig:
Die abgewickelte Oberfläche der Dach-Holzkonstruktion berechnet sich aus der
Grundfläche des Dachbodens (Aussenmaß des Mauerwerks) multipliziert mit
einem Faktor, abhängig von der Firsthöhe.
Die Firsthöhe wird vom Dachboden aus gemessen.

Firsthöhe bis    5 m = Faktor 3,3 (2,3)
Firsthöhe bis    7 m = Faktor 3,6 (2,6)
Firsthöhe über  7 m = Faktor 4,0 (3,0)

Wird der Holzfußboden nicht mitgerechnet, so kann die Zahl 1 vom Faktor
abgezogen werden. Entsprechende Werte stehen bereits in den Klammern.
Bei ausgebauten Dachgeschossen wird lediglich der Fußboden als Grundfläche
angenommen, bei sichtbaren Trennwänden, hölzernen Zwischenböden wird
jeweils die beiderseitige Aufsichtsfläche gemessen. Etwaige Hilfskonstruktionen
der Trennwände bleiben außer Ansatz.

 
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